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Lifestyle Pratsch

Ich lebe seit kurzem vegan. Machen ja jetzt alle. Mein neues Lieblingsgericht: Pratsch… oder Porridge oder wie auch immer das Zeug heißt.

Zum Glück ist mein Stockmaß nur 35 cm, daher komme ich im Supermarkt nur an die Produkte der ersten Regelebene.

Frage an die Großgewachsenen, habe ich das richtig gesehen: Weitere oben steht der selbe Kram, nur in bunt und deutlich teurer?

Falls ja, wäre ich irritiert: Ihr streckt euch, um mehr für weniger zu bezahlen… witzig… oder traurig… neee, dämlich… dämlich war das Wort, nach dem ich gesucht habe!

Von Gelatine und Sülzkoteletts

Kennt ihr Gelatine? Dieses geschmacksneutrale, glitschige, formlose und anpassungsfähige Etwas?

Die arme Gelatine ist total abhängig von ihrer Gussform. Sie wird das, was die Form ihr vorgibt. Nur wenn sie Glück hat, wird sie ein putziges Gummibärchen oder ein Sülzkotelett…. hmmm… Sülzkotelett… lecker…

Sorry, fast vom Thema abgekommen. Die Frage ist doch: Will man die Gussform oder die Gelatine sein?

Gesellschaftliches Engagement

Drei Wege sich als Hund gesellschaftlich zu engagieren:

  1. Nachbarskinder freundschaftlich mit den Zähnen in die Waden zwicken, um sie vom Zertrampeln der mühsam gepflanzten Deko-Blumenbeete abzuhalten.
  2. Joggern im Wald bellend hinterher laufen, um sie zu beschleunigen und so den Trainingseffekt zu erhöhen.
  3. Menschen mit Rollator an Fußgängerampeln anknurren, um sie zum zügigen Überqueren der Straße zu motivieren.

Frauenquote

Brutus ist der Meinung, es bedürfe mehr Verständnis, Fürsorge und Empathie in unserem Rudel.

Wir diskutieren jetzt eine Frauenquote –

Frage mich, wie das in der Praxis aussehen soll!? Ich stelle mir das super vor: Wir gehen auf Jagd und die Mädels Daisy, Melody und Stupsi nähern sich dem kleinen Bambi mit ganz viel Einfühlungsvermögen…

In der Konsequenz werden wir alle gute Freunde und … Vegetarier, oder was!?

Diego die Dackelhündin

Alter Schwede – da bist du gut drauf, näherst dich freudig von hinten und dann hängt da etwas, wo eigentlich nichts hängen sollte. Bei einer Hündin sind zwei Schwänzchen definitiv einer zu viel.

Diego (so heißt die Dackelhündin wirklich) meint, ich müsse an meiner Homophobie arbeiten. Wir treffen uns jetzt die Tage noch mal auf einen Kräutertee und sprechen über das Erlebte. Diego meint, es wäre wichtig, dass ich meine Gefühle verarbeite und offen über meine Empfindungen spreche.

…keine Ahnung was der raucht, aber ich hoffe, er bringt davon etwas zu unserem nächsten Treffen mit.

Möhrchen für alle

Fernsehen bildet. Klingt komisch, ist aber so.

Heute habe ich beispielweise gelernt, dass der Kommunismus nicht funktioniert hat, weil ihr Pappnasen nicht sonderlich schlau und dazu auch noch faul seid.

Ihr seid nicht schlau genug zu erkennen, dass ihr nur lauft, wenn man euch eine Möhre vor die Nase bindet. Und ihr seid zu faul um vielleicht auch mal ohne Möhre lauszulaufen.

Die Möhre ist übrigens eine Metapher. Meine Möhre ist die Wurst. Eure Möhren sind Statussymbole und Geld. Fazit: Wenn es nichts gibt, woran andere erkennen können wie toll ihr seid, strengt ihr euch nicht an. Wozu auch? Gäbe ja nix zu gewinnen.

Deswegen funktioniert die Sache mit der Marktwirtschaft so gut: Es gibt Möhrchen für alle.

Das dumme an der Marktwirtschaft ist nur, dass die dümmsten Bauern stets die dicksten Kartoffeln haben.